Werkstoff­technik

Werkstofftechnik an der HTL Eisenstadt

Anforderungen im Automobil- und Flugzeugbau – geringes Gewicht bei hoher Festigkeit, Korrosions- und Alterungsbeständigkeit, thermische Beständigkeit, leichte Verarbeitbarkeit und Wirtschaftlichkeit – lassen erahnen, was ein High-Tech-Werkstoff können muss. Die weltweit bedeutenden Industriebranchen wie der Fahrzeug-, und Maschinenbau, die chemische Industrie, die Elektrotechnik/Elektronik, die Informations- und Kommunikationstechnik sowie die Energieversorgung profitieren in hohem Maße von Entwicklungen im Werkstoffbereich, die zu „maßgeschneiderten“ werkstoffspezifischen Lösungen für alle Anwendungszwecke führen. In der Praxis scheint es kaum etwas zu geben, was die Technik so prägt wie die verschiedenartigen Werkstoffe. Aus diesen Überlegungen und Kenntnissen ist der gültige Schluss zu ziehen, dass den Absolventinnen und Absolventen der Höheren Abteilung für Metallische Werkstofftechnik ein breites Berufs- und Arbeitsplatzspektrum offen steht, das viele Einsatzmöglichkeiten bietet.

Ausbildung & potenzielle Arbeitgeber

Die Ausbildungsrichtung Metallische Werkstofftechnik soll die theoretischen und praktischen Grundlagen der werkstoffspezifischen Anforderungen an die Konstruktion sowie die Interaktion der passenden Werkstoffe, der Werkstoffprüfung, der Anwendung und umweltgerechtes Recycling bzw. Wiederverwertung vermitteln. Bedeutend dabei ist es, zudem auch einen Überblick auf dem Gebiet der Umwelttechnik und dem Projektmanagement zu geben. Die für die Berufspraxis notwendigen Kenntnisse werden dabei im Wechselspiel zwischen Theorieunterricht im Klassenzimmer und praxisnaher Ausbildung in Labor und Werkstätte vermittelt. Die Ausbildung ist für all jene, die besonders an der Gestaltung der Zukunft mitwirken wollen.

 

Absolventinnen und Absolventen der Höheren Abteilung für Metallische Werkstofftechnik profitieren von einer sehr breiten Auswahl möglicher zukünftiger Arbeitgeber.
Die Tätigkeitsbereiche umfassen dabei unter anderem den fachspezifischen Einsatz im Qualitätsmanagement- und Umweltmanagement, Forschung und Entwicklung, Produktionsmanagement, technischer Einkauf und Vertrieb, CAD-Konstruktion sowie in der Verfahrenstechnik.
Anders als bei anderen Ausbildungsrichtungen sind eine Vielzahl dieser Jobs, nach Feedback unserer Absolventinnen und Absolventen, zudem in der Region um Eisenstadt zu finden.

Nachstehende Grafik gibt hierzu einen beispielhaften Überblick.

 

SchülerInnen und AbsolventenInnen Stimmen

Ich habe mich für die Höhere Abteilung für Metallische Werkstofftechnik entschieden, weil diese Ausbildung einzigartig in Österreich ist und man dadurch gute Jobaussichten hat.

Sarah GERDENITSCH

Ich habe mich für die Höhere Abteilung für Metallische Werkstofftechnik entschieden, weil sie die Basis für die Produktion/Entwicklung von Produkten bildet und man eine interessante Ausbildung mit guten Zukunftschancen erhält.“

Maximilian LANG

Ich bin Absolventin der Höheren Abteilung für Metallische Werkstofftechnik, weil die Mischung aus Theorie und Praxis eine gute Vorbereitung für zukünftige Jobs bietet. Meine Jobsuche hat nicht lange gedauert!“

Carina LEHNER

Technischer Vertriebsinnendienst, Zoerkler Gears GmbH & Co. KG

Ich bin Absolvent der Höheren Abteilung für Metallische Werkstofftechnik, weil hier umfangreiche Grundkenntnisse vermittelt werden,
die eine gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft in vielen Unternehmensbereichen darstellen.

Pascal HARTL

Qualitätstechniker, IMS Nanofabrication GmbH

Nicht nur Ausbildung,
sondern höhere Bildung in einem ganzheitlichen Sinn ist unsere Mission!

„Unser Ziel ist die Förderung jeder einzelnen Schülerin bzw. jedes einzelnen Schülers und deren ganzheitliche Ausbildung zur Technikerin bzw. zum Techniker, zukunftsfit für alle Industriebranchen, wo der Werkstoff von zentraler Bedeutung ist. Dabei liegt uns das Auftreten und das Benehmen unserer Schülerinnen und Schüler ganz besonders am Herzen.

Erreichen wollen wir das durch die Förderung der Zusammenarbeit im Team, durch Lernen mit Spaß und Freude und natürlich durch das Zulassen und Machen von Fehlern. Wir wollen aber vermeiden, denselben Fehler mehrmals zu machen.“

AV Dipl.-Ing. Dr. techn. Hannes GIEFING

Abteilungsvorstand Höhere Abteilung für Metallische Werkstofftechnik