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Mittwoch, 15. Juli 2020

Höhere Technische Bundeslehranstalt Eisenstadt

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Erfolgreiche Teilnahme am 24h Space-Hackerton

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Freitagmorgen 12.10.2018 bis Samstagnachmittag 13.10.2018 fand an der FH Wr. Neustadt im Departement für Aerospace Engineering ein Hackerton zum Thema Weltraumschrott statt. Drei Schüler aus der 5AHFT der HTL Eisenstadt nahmen daran teil. Unter anderem David Klaus Huemer, Patrick Kohlert und Mathias Wernhart.

Gestartet wurde der Marathon mit einer Einführung in die Thematik des Weltraummülles. Es wurden verschiedene Vorträge von Mentoren und Vortragenden aus bekannten Universitäten gehalten, unteranderem TU Delft, TU München und FH Wiener Neustadt. Nach einem kleinen Frühstück waren unsere Köpfe gefragt. Wir konnten uns für zwei Möglichkeiten entscheiden: Das Aufsammeln des bereits vorhandenen Schrotts, oder das Recycling des Weltraummülles.

Warum ist das Thema Weltraumschrott von großer Bedeutung?

Weltraumschrott kann zu einer großen Bedrohung werden. Zwar ist dies keine Gefahr für die Menschen auf der Erde, jedoch für noch intakte Satelliten. Denn durch die hohen Relativgeschwindigkeiten der einzelnen Teilchen von bis zu 7km/s, stellen sie eine große Gefahr für die Satelliten dar.

Unser Team entschied sich für das Einsammeln des Weltraumschrotts, um diesen anschließend in der Erdatmosphäre verglühen zu lassen. Diese Idee wäre den Mentoren zufolge in den nächsten 10 Jahren durchführbar und die Durchführbarkeit ist eines der Bewertungskriterien. In 24h hatten wir also die Möglichkeit uns mit diesem Thema näher zu befassen, zu erarbeiten und eine Präsentation für eine Fachjury zu erstellen. Die Mentoren unterstützten uns rund um die Uhr bei der Arbeit und die FH Wr. Neustadt versorgte uns mit Essen und Trinken. Nach einer arbeitsintensiven und langen Nacht - jeder von uns nutze eine Stunde zum Schlafen - stand uns die Präsentation mit anschließender Diskussion bevor. Durch unsere Idee und Präsentation erweckten wir große Begeisterung bei den Zuhörerinnen und Zuhörern, und erhielten eine starke Zustimmung der Mentoren. Unsere Konkurrenz bestand aus Studenteninnen und Studenten verschiedener Fachgebiete.

Zu gewinnen gab es ein Preisgeld von 5.000 Euro und ein Start-Up Coaching. Bei der Auswertung der Fachjury gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei wir auch hoch im Kurs waren. Leider konnten wir dennoch den Wettbewerb nicht für uns entscheiden. Die Fachjury beurteilte aber unsere Idee als eine Möglichkeit für die Lösung des Problems in näherer Zukunft. Dennoch können wir sagen, dass wir unsere Schule gut vertreten haben. Wir konnten viel Erfahrung von dieser Veranstaltung sammeln und neue Kontakte knüpfen.

Wir möchten uns bei unseren Professoren Dipl.-Ing. Gerhard Probst und Dipl.-Ing. Dr. Andreas Resetarits, die uns schon vor der Veranstaltung mit Tipps und Information versorgt haben, bedanken.

 

David Huemer, Patrick Kohlert, Mathias Wernhart 5AHFT

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Kategorien: Höhere Abteilung für FLUGTECHNIKAnzahl der Ansichten: 4083

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