Teamspirit am Wasser, Borderfuture macht Bildung erlebbar

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Im Zuge des grenzüberschreitenden Borderfuture ATHU Interreg Projektes durfte eine Abordnung der HTBLA Eisenstadt nach Mosonmagyaróvár reisen, um das Leitha und Kleine Donau Augebiet aus einer ganz besonderen Perspektive kennenzulernen. Die 4BHMW machte sich gemeinsam mit ihrem Jahrgangsvorstand auf den Weg in die Grenzstadt an der Mündung der Leitha, Lajta, in die Mosoni Duna.

Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung hieß es Schwimmwesten anlegen, Kajaks besteigen und sich langsam mit dem Element Wasser vertraut machen. Auf einem ruhigen Mühlenarm der Leitha konnten die Schüler:innen zunächst das Steuern üben, bevor es in Dreierteams unter tiefhängenden Zweigen von Trauerweiden, entlang üppig grüner Vegetation, an Hinterhöfen und Bootshäusern vorbei weiterging. Auch die Kenterbeständigkeit der Kajaks wurde erprobt, was bei einigen für nasse Kleidung und bei den Trockengebliebenen für sichtbare Heiterkeit sorgte. 

Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass gemeinsames Vorankommen nur mit guter Abstimmung, Rücksichtnahme und Teamwork gelingt. Entlang grüner Aulandschaften und zugleich mitten durch die Stadt führte die Tour weiter auf die Leitha und schließlich auf der Mosoni Duna zur Anlegestelle. Nach dem gemeinsamen Säubern der Boote fand der Ausflug bei einer Langos Jause einen gemütlichen und gelungenen Abschluss. 

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten und Prof. Mag. Günter Hull für die engagierte Begleitung der Schüler:innen sowie für die umsichtige Unterstützung bei dieser besonderen Exkursion. Durch seine Begleitung konnten die Schüler:innen diesen außerschulischen Lernort sicher, aktiv und mit viel Freude erleben. 

Aus pädagogischer Sicht war diese Exkursion besonders wertvoll, weil Lernen hier unmittelbar erfahrbar wurde. Die Schüler:innen konnten Naturraum, Bewegung, Teamarbeit und grenzüberschreitende Zusammenarbeit miteinander verbinden. Dabei wurden soziale Kompetenzen, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Rücksichtnahme gestärkt. Gleichzeitig wurden ökologische Zusammenhänge, regionale Besonderheiten und europäische Nachbarschaft nicht nur besprochen, sondern durch eigenes Erleben nachhaltig begreifbar gemacht. 

HTBLA-Eisenstadt – Perspektiven durch Bildung