Search
de-DEhu-HUen-US
Donnerstag, 29. Juli 2021

Höhere Technische Bundeslehranstalt Eisenstadt

NEWS

MECHATRONIK

Kulturreise der 4AHME nach Barcelona im April 2017

Kulturreise der 4AHME nach Barcelona im April 2017

Am Sonntag, den 2. April 2017, fanden sich alle bereits um 5:30 Uhr am Flugha-fen in Wien Schwechat ein. Leider hatte der Air China - Flug eine Stunde Verspä-tung, deshalb waren wir erst um 11:00 Uhr in Barcelona. Ein Bus brachte uns ins Quartier und nach einem kleinen Mittagessen fand der erste Rundgang statt. Vorbei an den Gaudi-Häusern Casa Mila „La Pedrera“ und Casa Batlló schlenderten wir durch das Gotische Viertel (Kathedrale) bis zum Hafen. Im Mare magnum gab es verschiedene Lokale, in denen wir zu Abend aßen. Trotz leichtem Regen gingen wir zu Fuß, vorbei an der Christobal Colon Säule, zum Quartier zurück.

Das Frühstück fand immer um 7:30 Uhr statt. Am Montag machten wir die Bar-celona City Tour: mit der grünen Linie fuhren wir zum Hafen, den Strand entlang über das neue Stadtviertel bis zum Park Güell. Beim Spaziergang durch die Gartenanlagen genossen wir einen phantastischen Ausblick über die Stadt. Am Nachmittag fuhr eine Schülergruppe mit Prof. Farkas zum Strand, um dort zu trainieren, die anderen Schüler nutzten mit Prof. Postmann die rote Linie und besichtigten weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Von der Placa Espanya spazierten wir am Dienstag über das Nationalmuseum, den magischen Brunnen Font Mágica, zu den Sportstätten des Olympischen Geländes (Stadion). Nachdem wir einen geschichtlichen Überblick über Katalonien gehört und von der besonderen Beziehung der Katalanen zum Fußball erfahren hatten, brachte uns die Seilbahn zum Castell de Montjuic. Hier genossen wir den herrlichen Ausblick auf die riesigen Hafenanlagen Barcelonas, aber auch einen Blick auf die Stadt. Nach dem Abstieg fuhren wir zum Stadion Camp Nou. Bei der rund 2-stündigen Tour konnten wir das 100.000 Personen fassende Stadion und das Museum mit der Geschichte der Mannschaft samt Trophäen und Pokalen erleben.

Am Mittwoch stand das Museum Cosmo Caixa auf dem Programm. Das für 100 Millionen Euro erbaute und 2005 eröffnete Museum für Naturwissenschaften ist eines der spannendsten und mit über 30.000 m² auch eines der größten Museen in Barcelona und auch in Spanien. Es geht hier nicht darum, Dinge anzuschauen, sondern sie auszuprobieren. Das Museum lud an jeder Stelle zum Mitmachen ein. Es wurden Themen aus den verschiedensten Disziplinen der Wissenschaft didaktisch und interaktiv erklärt. Kein geringerer als Albert Einstein saß in der Eingangshalle! In einer riesigen Spirale, die sich um einen tropischen Baum windet, ging es dann 30 Meter hinunter in das 5. Untergeschoss in ein 1.000 m² großes Urwald-Gewächshaus mit 30 Meter hohen Bäumen und gelegentlichen Regenschauern. Man sieht hier auch Tiere aus tropischen Regionen, die frei herumlaufen, gefährliche Schlangen und Pfeilgiftfrösche sind aber hinter Glas.

Zurück im Stadtzentrum bummelten wir am späten Nachmittag über die Ramblas zur Markthalle. Sieben Schüler und Prof. Farkas hatten Match-Katen für das Spiel Barcelona - Sevilla im Camp Nou (3:0) und machten sich auf den Weg. Die anderen genossen einen kurzen Abendspaziergang, denn es begann zu regnen.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen von Antoni Gaudi: wir hatten online die Tickets gebucht und unser Slot betrug nur 15 Minuten! Die Kirche Sagrada Fa-milia war aber all diese Mühen wert! Nachdem wir die Baugeschichte gehört hatten, gingen wir zuerst durch den vom Sonnenlicht erstrahlten Kirchenraum, dann zum Museum. Es befindet sich unter der Kirche, hier werden die nächsten Baufortschritte gezeigt (die Kirche soll 2026 fertig werden). Technisch sehr interessant sind hier die riesigen 3D-Drucker und die Konstruktionszeichnungen, sowie die Modelle einzelner Kegelschnitte. Eine durch und durch mathematische Ausstellung! Gleichzeitig wird auch Bezug genommen auf alle anderen Bauten Gaudis.

Am späten Nachmittag fuhren wir zum Strand und schlenderten die Strandpro-menade entlang bis zum PeixOlimpico und dem „goldenen Walfisch“, eine Skulptur von Frank O Gehry). Nach einem Volleyball-Spiel und Krafttraining am Strand genossen wir gemeinsam das Abendessen am Hafen: die Schüler hatten Pizza, die Lehrer Paella mit Meeresfrüchten. Nach einem Fußballspiel in einem der vielen Skulpturenparks erreichten wir müde um 23:00 Uhr unser Quartier „Casa Gracia“.

Nach Frühstück und Zimmerkontrolle erfolgte der Transfer zum Flughafen, wo sich der Abflug um eine Stunde verzögerte. Zum Trost gab es ein warmes Mit-tagessen an Bord der Air China.

Verfasser: Prof. Postmann und Prof. Farkas
Print
0 Kommentare
Bewerten Sie diesen Artikel:
Keine Bewertung

Kategorien: MECHATRONIKAnzahl der Ansichten: 8525

TAGs:

Bitte Anmelden oder registrieren um Kommentare zu schreiben.

Copyright HTL Eisenstadt, 2021