Search
de-DEhu-HUen-US

Ausbildungziele und Schwerpunkte

Ausbildungsziel für unsere AbsolventInnen ist eine solide Allgemeinbildung und technisches Grundlagenwissen. Von besonderer Bedeutung für die Ausbildung ist aber der gesamte Werkstättenbereich: unsere AbsolventInnen erhalten eine umfassende handwerkliche Ausbildung von der manuellen Arbeit bis zum Umgang mit komplexen Maschinen.

Daruter sind: Drehen, Elektro-, Autogen-, Schutzgasschweißen, Fräsen, Stahlbau, Schmieden, Formenbau (Modelltischlerei, Gießerei), Blechbearbeitung, Werkzeug- und Vorrichtungsbau, Arbeitsvorbereitung, Montage (Prüfen und Instandsetzen von Maschinen), Kunststoff-verarbeitung, Elektroinstallation, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, einschließlich Hydraulik und Pneumatik, CNC-Maschinen, usw.

Ergänzt wird die Ausbildung durch Konstruktionsübungen, EDV und CAD, sowie speziellen Projekten in Zusammenarbeit mit Firmen.

Ausbildungsschwerpunkte:

Neben den Schwerpunkten der Ausbildung für Maschinenbau, die in Anlehnung an die höhere Abteilung erfolgt, wird besonderes Augenmerk auf eine fundierte handwerkliche Ausbildung in Werkstätten und eine vertiefte Ausbildung in den Werkstättenlaboratorien gelegt.

In zusätzlich angebotenen Freigegenständen können bereits während der Schulzeit wertvolle Zusatzqualifikationen erworben werden, wie z.B. das Schweißerzeugnis oder das CNC-Zertifikat der deutschen NC-Gesellschaft.

Nur als Beispiele seien daher angeführt:

Derzeit erfüllen die Absolventen nach zweijähriger fachlichen Tätigkeit und Ablegung der Meisterprüfung den Befähigungsnachweis für die Handwerke Schlosser, Schmiede, und Maschinen- und Fertigungstechniker.

Seit dem Schuljahr 2016/17 wird ab der ersten Klasse nach einem neuen, modernisierten Lehrplan unterrichtet, der auf das geänderte Berufsbild in den letzten Jahren Rücksicht nimmt. Viele unserer Absolventen werden in ihrem Beruf als Kundendiensttechniker - auch im Ausland - eingesetzt. Es wird daher im neuen Lehrplan mehr Gewicht auf Englisch, Präsentationstechnik und Kommunikation, sowie auf Grundlagen der Informatik gelegt.

Besonderheiten des neuen Lehrplans in der Fachschule (ab 2016/17)

Die Besonderheit im neuen Lehrplan ist die Einführung im vierten Jahrgang einer 10-wöchigen Betriebspraxis, umzusetzen in Form eines Arbeitsverhältnisses in einem Unternehmen, die eine konzentrierte Anwendung von fachlichen Kompetenzen ermöglicht. Sollte nicht für alle SchülerInnen ein Betriebspraxisplatz zu finden sein, dann ist am Schulstandort mit den restlichen SchülerInnen ein betriebliches Umfeld als Ersatz zu simulieren.

Durchlässigkeit, das bedeutet, dass die berufsbildende mittleren Schulen und der Lehrberuf vergleichbar werden. Darüber hinaus werden auch weiterführende Ausbildungen wie der Aufbaulehrgang möglich.

Angewandt Mathematik, das bedeutet, die Lehrinhalte konzentrieren sich auf das Wesentliche mit beruflichen Aufgabenstellungen. Anschaulichkeit und Verständlichkeit stehen dabei im Vordergrund und versuchen ein gesichertes mathematisches Methodenwissen zu vermitteln.

Sprachbildung, das bedeutet, Deutsch als Stärkung der Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift, und in allen Unterrichtsgegenständen. Englisch in Konzentration auf die berufliche Anwendung, wobei das CLIL-Modell (Content and Language Integrated Learning) wie bei den höheren Lehrgängen in den fachpraktischen Unterricht einzubeziehen ist.

Zugang zu reglementierten Gewerben, der Prüfungsteil „Unternehmerprüfung“ wird durch den Abschluss einer Fachschule ersetzt, damit soll die Möglichkeit der selbstständigen Gewerbeausübung erhalten bleiben. Zusammenführung von relevanten Unterrichtsgegenständen wie zum Beispiel „Unternehmensführung“.

Fachtheorie und Fachpraxis, starke inhaltliche Abstimmung zwischen Fachtheorie und Fachpraxis, weitgehend konsekutive Lernprozesse, fachliche Orientierung an vergleichbaren Lehrberufen, Spezialisierung sofern es der Arbeitsmarkt erfordert.

Personale und Soziale Kompetenz, bedeutet weigehend eine wesentliche Stärkung der sozialen Kompetenz bei den SchülerInnen.

Ausbildungsschwerpunkt Anlagentechnik:

Was können unsere Absolventinnen und Absolventen?

Sie können im Bereich Festigkeitslehre Bauteile hinsichtlich Vergleichsspannung dimensionieren und die Gefahr einer Knickung erkennen; im Bereich Hydrostatik und Thermodynamik hydrostatische Kräfte berechnen und thermodynamische Zustandsänderungen beschreiben; im Bereich CNC- und CAM-Technik die Werkzeuge nach Herstellerkriterien auswählen, mehrachsige CNC- Maschinen programmieren und Werkstücke auf CNC- Maschinen herstellen; im Bereich Fertigungsautomatisierung Werkzeugmaschinentypen auswählen und deren Einsatzgebiete abschätzen sowie die Automatisierung von Werkzeugmaschinen beschreiben; im Bereich Schweißtechnik die gängigen Schweiß- und Lötverfahren im Stahlbau anwenden; im Bereich Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung zerstörende und nicht zerstörende Werkstoffprüfungen an Schweißkonstruktionen durchführen und einen Qualitätsbericht erstellen; im Bereich Elektrotechnik Kapazität und Induktivität und die üblichen Bauformen der elektrischen Maschinen beschreiben, das Typenschild eines Motors interpretieren sowie Motoren nach einschlägigen Vorschriften anschließen; im Bereich Automatisierungstechnik ein hydraulisches Funktionsdiagramm lesen, den dazugehörigen Schaltplanentwurf erstellen, den Einsatz von Aktoren und Sensoren beurteilen, pneumatische und hydraulische Grundschaltungen nach Schaltplänen aufbauen und in Betrieb nehmen sowie Sensoren und Aktoren anschließen und Fehler diagnostizieren;  im Bereich Fördertechnik den Einsatz von Lastaufnahmemitteln für Stückgut sowie den Einsatz von Hubwerken, Brückenkranen, Rollenbahnen, Schneckenförderern und Förderbändern beurteilen; im Bereich Installations- und Haustechnik die wichtigsten Leitungselemente und deren Verbindungsmöglichkeiten auswählen, ein Konzept einer Verrohrung erstellen, einfache pneumatische und hydraulische Schaltpläne lesen, Installationen herstellen, Druckprüfungen durchführen und den Einsatz von Anlagen der Haustechnik beurteilen, Anlagen zur Warmwasseraufbereitung sowie Heizsysteme, Wärmepumpen und Lüftungsanlagen in Betrieb nehmen; im Bereich Kraft- und Arbeitsmaschinen Kraft- und Arbeitsmaschinen unterscheiden sowie die Funktion und die Regelung von Pumpen und die Funktion von Verbrennungsmotoren beschreiben.

Weitere Informationen beim Abteilungsvorstand:

Dipl.-Ing. Dr. techn. Michael Türk
Abteilungsvorstand für die Fachschule Maschinenbau
Aubildungsschwerpunkt: ANLAGENTECHNIK

A - 7000 Eisenstadt

Tel.: 0043 2682 64605 45
Tel.: 0043 676 94 28 760 

Mail: michael.tuerk@bildung.gv.at


Copyright HTL Eisenstadt, 2020